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Neue Vereinbarung zwischen Unitymedia und Premiere
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Köln (ots) -
Nach Abschlusserklärung des Bundeskartellamts
- Unitymedia gewährt Premiere Sublizenz für die arena Sportrechte - Unitymedia erhält Lizenzgebühr und bleibt mit 16,7 Prozent der Premiere Stammaktien größter Einzelaktionär - arena Satellitenplattform wird weiter betrieben und ist nun profitabel - arena-Engagement für Unitymedia finanziell insgesamt positiv - arena Kunden empfangen automatisch weiter Bundesliga mit vorhandenem Receiver
Unitymedia, Deutschlands zweitgrößter Anbieter von Medien- und Kommunikationsdiensten im Kabel, hat mit seiner Tochtergesellschaft arena und der Premiere AG neue Vereinbarungen für die Ausstrahlung der Fußball-Bundesliga getroffen. Das Bundeskartellamt hatte gestern grünes Licht für die Vereinbarungen gegeben. Sie werden ab heute wirksam und ersetzen die ursprünglich am 8. Februar mit Premiere bekannt gegebene Vertriebskooperation, die eine Prüfung durch das Bundeskartellamt nach sich gezogen hatte.
Unitymedia gewährt Premiere die exklusive Sublizenz für seine Sport-Programmrechte. Dazu gehören unter anderem auch die Ausstrahlungsrechte für die Fußball-Bundesliga bis zum Ende der Saison 2008/09. Die arena Satellitenplattform betreibt Unitymedia weiter. Sie wird durch die neue Vereinbarung profitabel. Programmproduzent der Bundesliga und der anderen Inhalte ist künftig Premiere. arena-Abonnenten sehen ab 1. August weiter automatisch das Bundesliga-Programm. Sowohl im Kabel als auch über Satellit können alle bestehenden Receiver weiter verwendet werden.
Durch die neue Vereinbarung sichert sich Unitymedia weit reichende wirtschaftliche Vorteile. Unitymedia erwartet für das arena-Engagement insgesamt ein finanziell positives Ergebnis.
Details der Vereinbarung
Insgesamt sind die neuen Vereinbarungen für Unitymedia finanziell deutlich vorteilhafter als im ursprünglichen Kooperationsmodell vorgesehen. arena erhält eine Sublizenzgebühr in bedeutender Höhe; zugleich behält Unitymedia die im Februar ausgegebenen 16.400.000 Stammaktien von Premiere, d.h. 16,7 Prozent des erweiterten Premiere-Stammkapitals. Diese Aktien werden bis spätestens zum Ende der Laufzeit der Bundesliga-Rechte von arena abverkauft.
Kabelkunden von Unitymedia und Abonnenten der arena Satellitenplattform empfangen weiterhin Bundesliga aufgrund der zwischen Unitymedia und Premiere geschlossenen Verbreitungsvereinbarungen. Unitymedia erhält von Premiere für das Recht der Verbreitung der sublizensierten Programminhalte vergünstigte Konditionen.
Zugleich sichert Unitymedia langfristig die Einspeisung der Premiere-Programmpakete sowie technische Dienstleistungen für Premiere in den Kabelnetzen von Hessen und NRW. Damit erlangt Unitymedia 2008 die vollständige Trennung von der von Premiere bisher in NRW und Hessen genutzten Digitalplattform von Kabel Deutschland. Unitymedia erhält von Premiere hierfür eine feste Jahresgebühr sowie Zahlungen für die Ausgabe und Aktivierung der Smart-Cards.
Aufgrund der neu gefassten Vereinbarungen mit Premiere und den dadurch verbesserten kommerziellen Bedingungen erwartet Unitymedia für arena noch innerhalb der zweiten Hälfte dieses Jahres ein positives EBITDA. Zugleich bleibt die Satellitenplattform mit 340.000 Abonnenten ein wertvoller Aktivposten für Unitymedia.
Kommentar von Parm Sandhu, Geschäftsführer von Unitymedia:
"Innerhalb der strikten Vorgaben des Bundeskartellamts haben wir eine Lösung gefunden, die es uns erlaubt, den vollen Wert d
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