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Werder Bremen-Presseservice: Vertrag bei Werder bis 2011: Frings' emotionale Achterbahnfahrt mit Happyend

Bremen (ots) - Über diese Unterschrift ist die ganze Werder-Welt
glücklich. Allen voran Torsten Frings. Für den Nationalspieler endete
mit der Unterschrift unter seinen neuen Vertrag bis 2011 eine
emotionale Achterbahnfahrt, die ihn in den vergangenen Monaten sehr
beschäftigt hat. Denn Frings hatte bereits vor Wochen bei Juventus
Turin zugesagt. Das verriet der WM-Dritte am Mittwochnachmittag: "Wir
hatten alles in die Wege geleitet, um nach Turin zu wechseln. Meine
Kinder haben sich schon gefreut, meine Frau hat die Koffer gepackt.
Wir waren eigentlich schon weg."






Doch das Werder-Märchen mit Torsten Frings nahm die erste
entscheidende Wendung mit der Zusage bei Turin: "In dem Moment als
ich zusagte, merkte ich, dass es ein Fehler sein würde. Ich habe
gemerkt, dass ich mich mit dieser Entscheidung nicht wohl fühle."
Dabei dachte der 30-Jährige auch an seine Familie: "Meine Frau steht
100-prozentig hinter mir. Wenn wir gewechselt wären, wären wir alle
gemeinsam dorthin gegangen. Aber meine Große kommt jetzt in die
Schule und würde dort kein Wort verstehen das wollte ich ihr nicht
antun."

[bild1]Nach wochenlangen Gedankenspielen pro und contra Juve,
folgte am vergangenen Montag dann der endgültige Ausschlag für Werder
Bremen. "Ich hatte ein längeres, sehr inniges Gespräch mit Thomas
Schaaf, ein Gespräch, dass sicher nicht üblich ist zwischen Spieler
und Trainer. Da wurde mir klar, dass er mit allem Recht hat, was er
mir bis dahin immer wieder gesagt hatte." Doch nicht nur Thomas
Schaaf hat seinen Anteil am Frings-Verbleib. "Auch Klaus Allofs hat
mir verdeutlicht, was ich hier in Bremen habe. Aber ich war ein
bisschen stur, wollte diese Argumente nicht einsehen. Im Nachhinein
muss ich sagen, hatten sie mit allem Recht", so Frings weiter.

Was ihm genau klar wurde, darüber sprach Torsten Frings mit
emotionsgeladener Stimme: "Ich habe mich blenden lassen. Ich muss
nicht für einen guten Namen ins Ausland wechseln. Ich kann mir diesen
Namen auch bei Werder erarbeiten. Ich dachte ich müsste noch einmal
das Trikot eines Topklubs tragen, aber mir wurde bewusst, dass ich
schon das Trikot eines Superklubs trage. Man hat hier alles, was man
braucht. Werder ist für mich mehr als ein Fußballverein. Ich hänge
sehr an Werder und hätte ein richtig schlechtes Gefühl gehabt, wenn
ich gegangen wäre. Jeder weiß hier, wie ich bin. Jeder akzeptiert
mich hier so. Das war für meine Leistung immer wichtig. Warum sollte
ich das aufs Spiel setzen? Es gibt wichtigere Dinge als das Ego zu
befriedigen und mehr Geld zu verdienen. Hier in Bremen haben wir
unsere Freunde."

Mit diesen Gedanken griff Torsten schließlich am vergangenen
Montagabend zum Hörer und informierte Thomas Schaaf. Nur einen Tag
später sagte er Werder offiziell zu. "Am Dienstag bin ich dann gleich
zu Klaus Allofs und wir haben alles geregelt." Dazu gehörte auch die
Absage an Juventus Turin: "Sie waren nicht so erfreut, aber sie
wussten schon im Vorfeld, dass mir der Schritt richtig schwer
gefallen wäre. Es tut mir ein bisschen leid für sie, weil sie alles
getan haben, um mich zu holen, wir hatten gute Gespräche."

Ganz anders reagierten natürlich die Werder-Mannschaftskollegen.
Frings dazu: "Ich habe sie auch am Dienstag von meiner Entscheidung
unterrichtet. Sie haben sich sehr gefreut." Auch er selbst fühlte
sich bestätigt. "Wir haben hier jetzt eine Super-Truppe zusammen."

Geschäftsführer Klaus Allofs sieht in der Vertragsverlängerung von
Torsten Frings ein wichtiges S



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