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1860-Presseservice: Vorbericht zum Spiel beim TuS Koblenz
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München (ots) - Die Profis des TSV 1860 München treten am Sonntag, 29. April 2007, 14 Uhr, erstmals im Stadion Oberwerth beim TuS Koblenz an. Dies ist aber nicht die einzige Premiere bei diesem Spiel. Mit Uwe Rapolder sitzt ein neuer Trainer bei den Rheinländern auf der Bank. Der 48-Jährige löste zu Wochenbeginn Milan Sasic nach fünf Niederlagen in den vergangenen sechs Spielen ab.
Für Löwen-Coach Marco Kurz kein Problem. "Vielleicht spielen sie mit einem neuen System. Aber die Spielertypen sind die gleichen geblieben", so der 37-Jährige. Die Mannschaft sei groß und robust. "Sie spielen sehr aggressiv und körperbetont und werden versuchen, uns unter Druck zu setzen", mutmaßt Kurz. "Es ist eine ähnliche Situation wie gegen Paderborn." In Ostwestfalen kassierten die Löwen eine 0:3-Niederlage - bisher die Einzige unter Chefcoach Kurz in vier Spielen. Das wurmt den Ex-Profi immer noch. "Die Mannschaft muss gegen Koblenz den nächsten Schritt gehen. Wir wollen dort unbedingt punkten", so die klare Zielsetzung.
In den Kader zurückkehren wird gegen die Rheinländer nach seiner Gelb-Rot-Sperre Markus Thorandt. Dafür steht ein Fragezeichen hinter Alexander Eberlein. Der U19-Nationalspieler hat eine Großzehenentzündung, pausierte beim Donnerstag-Training. Dagegen ist Torjäger Berkant Göktan, der ebenfalls am Donnerstag eine Pause einlegte, fit. Ansonsten werden wieder "drei, vier Spieler nach unten abgegeben", sagte Kurz. Die zweite Mannschaft spielt bereits tags zuvor (28.04.2007, 14.30 Uhr) beim SSV Reutlingen, erneut eine wichtige Partie im Kampf um den Klassenerhalt. Philipp Tschauner, Lukasz Szukala, Björn Ziegenbein und Sven Bender sind heiße Kandidaten. Sie werden dann direkt von Reutlingen nach Koblenz weiterfahren, um am Sonntag bei den Profis auf der Bank zu sitzen.
Die Frage, ob Kurz unter der Woche einen Anruf von seinem Ex-Trainer Werner Lorant mit der Bitte um Schützenhilfe für Unterhaching bekommen habe, beantwortete er mit einem "Nein!". "Wir sind auf uns fokussiert. Wenn wir in Koblenz Punkte holen und dadurch Unterhaching helfen können, dann ist das in Ordnung. Grundsätzlich würde ich mir wünschen, dass sie in der Liga bleiben."
Egal wie das Spiel in Koblenz ausgeht: Auf Marco Kurz warten harte Wochen. Seit Montag ist er wieder in der Sporthochschule in Köln, wo er seinen Fußball-Lehrer macht. Er habe zwar gewisse Vergünstigungen seit er Cheftrainer bei den Löwen sei, trotzdem sei die Belastung enorm. So darf er bereits Mittwochnachmittag statt zuvor Donnerstagabend nach München zurückkehren. Urlaub wird er diesen Sommer trotzdem keinen haben. Während die Spieler vom 24. Mai bis einschließlich 22. Juni freie Tage genießen können, ist er in Köln. "Vom 18. bis 28. Juni finden die Prüfungen statt. Ich hoffe, dass ich alle fünf bis zum 22. Juni absolvieren kann." Dann hätte er zumindest beim Trainingsauftakt am 23. Juni eine Sorge weniger.
Apropos: Vier Spieler aus dem aktuellen Profikader der Löwen kennen das Koblenzer Stadion am Oberwerth bereits. Am 34. Regionalliga-Spieltag der vergangenen Saison traten Michael Hofmann, Lukasz Szukala, Christoph Burkhard und Björn Ziegenbein mit 1860 II bei der TuS an. Und verloren mit 1:2. Hofmann vermutet, dass das Stadion "sehr gut gefüllt" sein wird und die Münchner Löwen ein heißer Tanz erwartet. "Koblenz wird gnadenlos kämpfen, um die Klasse zu halten, und da müssen wir dagegen halten, wenn wir punkten wollen." Hofman
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